Umwelt

Wir pflanzen Bäume – Was machst du?

Titelbild: Alanzon lizensiert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Wir erheben unsere Stimme!

Unsere Welt hat Probleme, für die wir Lösungen bieten! Und das in Form einer Zeitung – also auf Papier. Dafür müssen allerdings Bäume fallen.

Wir möchten das natürliche Gleichgewicht erhalten, indem wir für jedes gedruckte Exemplar unserer Zeitung einen Baum pflanzen.

Warum ist uns der Erhalt von Bäumen so wichtig?

Bäume sind Leben

Die Wurzeln der Bäume halten den Boden zusammen, speichern Wasser und verhindern das Abrutschen von Berghängen. Die Äste und Zweige bieten Lebensräume für unterschiedlichste Tiere und Insekten.

Wenn ein Baum stirbt, bietet er Nahrung für andere Lebewesen oder wird zu Humus.

Bäume spenden uns Schatten, schützen uns vor Lawinen und bieten uns einen Ruheplatz.

Am wichtigsten: Bäume helfen uns zu atmen. Sie nehmen Kohlendioxid aus der Luft auf und mit Hilfe des Sonnenlichts wird dieses Gas in Sauerstoff umgewandelt.

Könntest du dir eine Welt ohne vorstellen? Wir auch nicht. Und deshalb pflanzen wir Bäume. Baum für Baum – ein Stückchen besser.

Ein besonderer Dank gilt dem Forstbetrieb Franz Mayr-Melnhof-Saurau für die großzügige Unterstützung!

 

Baum-Selfies

Eines Tages …

Eines Tages,
wenn nicht heute, vielleicht bald,
wird geschehen völlig Arges
mit Wiesen, Feldern, Wald.

Man wird sehen ein Bild,
ganz und gar verworren,
keine Tiere, Haustier oder Wild,
und Pflanzen, die verdorren.

Die Welt, wie wir sie kennen,
wird zugrunde gehen.
Bäume werden brennen,
bis keiner wird mehr stehen.

Zukünftige Menschen werden flehen,
während sie aufs Ende warten.
Könnten wir nur machen ungeschehen
unserer Vorgänger schlechte Taten.

Smog wird ziehen über Stadt und Land,
den Himmel wird man nicht mehr sehen
an den Städten Rand,
wo die größten Hallen stehen.

Die Älteren sehnen sich nach früherer Zeit,
die Jungen kennen nur dies fade Licht.
Es geht sogar so weit,
sie kennen auch die Sterne nicht.

Die Eltern erzählen ihren Kindern,
was es früher alles gab.
Von Pferden, Schweinen, Rindern,
die verrotten nun im Grab.

Das Essen ging schon lange aus,
Kannibalismus bräucht’s zum Überleben.
Die Menschheit, so ein Graus,
wird’s bald nicht mehr geben.

Ist der letzte Mensch gestorben,
stehen die Fabriken still.
Das Land ist schon lang verdorben,
doch die Erde leben will.

Lange wird es dauern,
doch es wird geschehen.
Der Menschen Körper, sie versauern,
neues Leben wird daraus entstehen.

Eines Tages,
wenn nicht heute, vielleicht bald,
wird der Mensch Geschichte sein.
Geschehen wird dann völlig Arges,
entstehen werden Wiesen, Felder, Wald.

Die Erde wäscht sich rein.

Urban Gardening

Was ist Urban Gardening?

In vielen Großstädten dieser Welt wird an allen möglichen Orten gesät, gegraben und geerntet. Egal, ob in kleinen Innenhöfen, auf Dachgärten, Balkonen oder an irgendwelchen anderen ungenutzten Flächen – überall wird Gartenbau betrieben. Mit jeder einzelnen Pflanze wird ein Stück Natur in die Stadt geholt.

Meist werden diese städtischen Gärten als Gemeinschaftsgärten genutzt. Die grünen Oasen sind öffentlich zugänglich. Untereinander werden Erfahrungen ausgetauscht und die Menschen entfliehen dem stressigen Alltag der Stadt.

Urban Gardening bietet viele Vorteile!

GESÜNDER

Viele Lebensmittel werden heutzutage unreif geerntet, da sie ansonsten bis zur Ankunft in unseren Supermärkten bereits nicht mehr genießbar wären. Die meisten dieser Gemüse- und Obstsorten können aber auch in unserer Klimazone problemlos gepflanzt werden. Geschieht dies, ist es möglich, die Produkte frisch zu ernten und dadurch gerade jene Vitamine aufzunehmen, die durch zu frühe Ernte und lange Lagerung teilweise verloren gehen.

UMWELTFREUNDLICHER 

Um in unsere Supermärkte zu gelangen, nehmen Lebensmittel eine halbe Weltreise auf sich. Die meisten können jahreszeitenunabhängig rund um die Uhr gekauft werden. Selbsterzeugte Produkte sorgen hingegen für ein grünes und freundliches Stadtbild, für geringere Transportkosten und somit auch für eine bessere Luft.

GÜNSTIGER

Abgesehen von der Zeit, die man investieren muss, sind selbstangebaute Früchte meist günstiger. Das Gefühl, etwas selbst geschaffen zu haben, und die neugewonnene Erfahrung runden die eigenen Garten-Projekte perfekt ab.